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Workshops 6. und 7. Klasse

Seit vielen Jahren ist es im bei uns im Circus Calibastra Tradition, mit den 6. und 7. Klassen, unseren jüngsten Artisten, jeweils für ein Wochenende gemeinsam wegzufahren und einen Workshop mit Übernachtung zu veranstalten. Diese Workshops sind für die jungen Artisten, aber auch für die begleitenden Trainer, neben den großen Aufführungen im Zirkuszelt im Sommer ein ganz besonderer Höhepunkt im Zirkusjahr, auf den sich Schüler wie Trainer freuen. Die gemeinsam verbrachten Wochenenden stärken das Gemeinschaftsgefühl unter den Schülern ungemein und man lernt seine Klassenkameraden und seine Trainer ganz anders kennen.

Auch in diesem Jahr machten wir uns wieder mit unseren 6. und 7. Klassen jeweils an einem Wochenende im Winter auf und fuhren zur Waldorfschule Gutenhalde bei Filderstadt, die uns wieder ihre Räume zur Verfügung stellte. Die Schüler hatten die Möglichkeit, neue Zirkusdisziplinen auszuprobieren und ihr Können zu vertiefen. Wegen der großen Anzahl an Trainern konnten wir ein breites Spektrum an Wahlmöglichkeiten für die Schüler anbieten und sie konnten endlich einmal Dinge ausprobieren, zu denen sie im normalen Training nicht die Gelegenheit haben - und das in kleinen Gruppen.

Es wird aber nicht nur trainiert auf den Workshops: Nach dem geselligen gemeinsamen Abendessen findet immer eine Nachtwanderung durch den Wald statt. Die Schüler teilen sich in Kleingruppen auf und gehen durch den dunklen Wald von einer Station zur nächsten, wo sie von den Trainern Aufgaben gestellt bekommen, die z. B. Geschicklichkeit und Vertrauen erfordern und fördern. Nachts dauert es einige Zeit, bis alle Süßigkeiten ausgetauscht sind, die Schlafsack-Gespräche beendet und auch der oder die letzte eingeschlafen ist. Ganz nach dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ gibt es trotz allen Anstrengungen des vergangenen Tages Frühaufsteher, mit denen wir dann in den frühen Morgenstunden im Dämmerlicht draußen Frühsport treiben.

Im zweiten Teil des gemeinsamen Wochenendes werden in allen Arbeitsgruppen kleine Nummern erarbeitet, die zu einer Show zusammengestellt werden, und die stolzen Eltern sitzen im Publikum. Sie können ihre oft übermüdeten Kinder (auch wenn diese sich das meist nicht eingestehen wollen) dann abholen und wohl jeder geht mit dem Gefühl nach Hause, ein gutes Stück weitergekommen zu sein und mit einem oft großen Motivationsschub für das weitere Zirkustraining.

Maxime Klumpp